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Die Interessenvertretung der Flugbegleiter in Deutschland

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LUFTHANSA


Personalengpass bei Lufthansa

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

24. Februar 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den nächsten Monaten wird es in allen Bereichen der Kabine einen noch massiveren Personalengpass geben, als dies derzeit schon der Fall ist.

Dies gilt für FB / PI / PII an allen Stationierungsorten.

Die Personalvertretung bei Lufthansa sowie auch die UFO fordern vom Management hierzu saubere Lösungen in Form eines "Engpasstarifvertrages".

Der Arbeitgeber hat nun angedroht, ohne Beteiligung der Personalvertretung/UFO die Mitarbeiter abermals darum zu bitten, Teilzeit zurückzugeben.

Wir bitten zum Wohle aller, dieses Angebot N I C H T anzunehmen. Dies würde auch dazu führen, dass die Stabilitätsmaßnahmen aus dem Tarifvertrag N I C H T umgesetzt werden könnten.

Denn eine Maßnahme alleine wird nicht dazu führen, ein Einsatzplanungschaos in 2011 - ähnlich wie in 2010 - zu verhindern.

Das Kapazitätsproblem ist hausgemacht und es muss ein Paket vereinbart werden, das es ermöglicht, ab April Pläne mit ausreichend "Frei" und ab Juni die Stabilität wie im Tarifvertrag vereinbart zu erleben.

Wenn nun ausreichend Mitarbeiter ihre Teilzeit freiwillig und kostenlos zurückgeben würden, haben wir keine Möglichkeit, Lösungen zu erreichen, die uns das ermöglichen.

Wir werden uns vor Ablauf einer Woche bei Euch melden.

Bei Fragen stehen Euch die Personalvertreter zur Verfügung.

Viele Grüße
Eure UFO




Es ist soweit. Die Schlichung ist vorbei

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

Mittwoch, 19. Januar 2011

Es gibt einen neuen Tarifabschluss, der von der Schlichterin Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D., empfohlen wurde. Dieser wurde von der UFO-Tarifkommission, dem Vorstand der UFO und letztlich auch vom Vorstand der Lufthansa akzeptiert.

Rückfragen dazu über Uwe Hien, Tel: 0177-89 89 332 oder über Email uwe.hien@kabineklar.de.


»Schlichtungsempfehlung zum MTV und VTV im Tarifkonflikt





Schlichtung in der Tarifauseinandersetzung der Lufthansa-Kabine

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

Dienstag, 07 Dezember 2010 11:00

Der Tarifstreit bei Lufthansa geht nun in die Schlichtung. Der erste Schlichtungstermin findet am 20.12.2011 unter der Schlichterin Heide Simonis statt. Mittlerweile zieht sich der Konflikt seit neun Monaten. Gerade weil Lohnerhöhungen in dieser Zeit ausblieben, aber vor allem auch weil die Belastungen in dieser Zeit immens gestiegen sind, stellt dies für die Kabine eine ungeheure Geduldsprobe dar.

Viele Kolleginnen und Kollegen äußern immer wieder Verständnis für unsere Vorgehensweise, einige von euch haben aber auch in den letzten Monaten gefragt, warum wir nicht viel schneller in den Streik gegangen sind. Gerade im Rückblick halten wir den umsichtigen Umgang mit einem Streikszenario für richtiger denn je. Ein vorschnelles Einigen auf „faule Kompromisse“, wie sie uns von der Geschäftsleitung angeboten wurden, wäre genauso falsch gewesen, wie unsererseits bei Euch eine Erwartungshaltung zu schüren, dass Streiks aus sich heraus den MTV verbessern könnten.

Der MTV war und ist der schwierigste Teil dieser Tarifrunde. Wenn wir eine wirkliche Veränderung, die tatsächlich ein paar Jahre hält, erreichen wollen, so müssen wir handwerklich saubere Lösungen erreichen. In den letzten zwei Verhandlungsrunden im November haben wir irgendwann erkennen müssen, dass bei unseren Verhandlungspartnern gar kein Ansatz bestand, sich ausreichend zu bewegen. (Mehr zu den Hintergründen findet sich im nächsten UFO-Report, der noch vor Weihnachten zu Euch nach Hause kommt.)

Unseres Erachtens kann eine Schlichtung bei einem komplexen Thema wie dem einer grundlegenden MTV-Reform den notwendigen Spielraum am ehesten schaffen. Bei einer reinen VTV-Runde stünden wir gemeinsam längst mit grünen Westen und Trillerpfeifen vor den Toren ...

Was bedeutet die Schlichtung?

Die Schlichtung bedeutet, dass der Arbeitgeber der unabhängigen Schlichterin und letztlich auch der Öffentlichkeit klar machen muss, warum er trotz dementsprechender wirtschaftlicher Möglichkeiten und gesetzlicher Notwendigkeiten nicht bereit ist, adäquat zu handeln. Der neutrale Blick von außen ist dabei erfahrungsgemäß sehr hilfreich.
Mit der am 6.12.2010 vom LH-Vorstand angekündigten Einmalzahlung von 700.- € im Januar 2011 zeigt sich deutlich, wie sehr das Management in Argumentationsnöte bezüglich seiner immer noch angekündigten Nullrunden geraten ist. Hier will man vor der Schlichtung offensichtlich den Druck herausnehmen.

Vorbereitung der Schlichtung / Findungsprozess der Schlichterin

Eine unserer Wunschkandidatinnen für diese Schlichtung war Heide Simonis, die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, der letztlich auch die Geschäftsleitung zugestimmt hat. Am 1.12. fanden erste Spitzengespräche mit Frau Simonis statt, in denen wir vor allem prozedurale Fragen geklärt und Termine festgelegt haben. Außerdem konnten wir in internen Vorgesprächen mit Frau Simonis darlegen, wo unsere Nöte sind und wie unsere Erwartungshaltung an ein Schlichtungsergebnis ist.

Termine im Dezember und Anfang Januar

Natürlich müssen jetzt noch umfangreiche Schriftstücke erstellt werden und die Schlichterin muss die Gelegenheit haben, sich anhand dieser Papiere, zusammen mit ihren Mitarbeitern in die Materie so weit einzuarbeiten, dass sie dann mit uns und der Geschäftsleitung in die Schlichtungsverhandlungen eintreten kann. Der Beginn dieser Verhandlungen ist der 20. Dezember, danach werden in kurzen Abständen weitere Verhandlungen stattfinden. Das Ende der Schlichtung ist spätestens für den 16.01.2011 vereinbart.

Wir müssen an dieser Stelle noch einmal um Verständnis bitten, dass es zu den üblichen Gepflogenheiten eines Schlichtungsverfahrens gehört, keine Zwischenstände und Teilergebnisse nach außen zu tragen. Wir werden Euch jedoch im nächsten UFO-Report noch ausführlicher über die Ausgangslage zur Schlichtung berichten. Hierzu wird die Tarifkommission in ihrer Sitzung nächste Woche noch abschließende Abstimmungen vornehmen.

Wir werden in der Schlichtung alles daran setzen, Eure Geduld mit einem „anständigen“ Tarifergebnis in oben beschriebenem Sinne zu belohnen.

Euro UFO-DLH-TK



Newsletter der UFO zu den Tarifverhandlungen

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

LH-Verhandlungsrunde

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 28.09.2010 hat eine weitere Verhandlungsrunde zwischen der UFO und der Lufthansa stattgefunden. Wir haben an den Lösungsansätzen des vorherigen Termins weiterverhandelt und beschlossen, auf einem zweitägigen Termin am 11. und 12.10.2010 zu versuchen, daraus ein Gesamtpaket zu schnüren.

Noch sind keine fertigen Ergebnisse erzielt worden. Aus diesem Grund haben wir gegenseitig vereinbart, keine Verhandlungsstände zu kommunizieren, da keine Einzellösungen erzielt wurden, sondern alles unter dem Vorbehalt einer Gesamtlösung steht. Wir bitten um Verständnis, dass wir die berechtigte Neugier, wie es weiter geht, noch nicht befriedigen können.

Wir können jedoch davon ausgehen, dass die nächste Runde eine Richtungsentscheidung bringen wird. Zumindest eine Entscheidung, ob die besprochenen Lösungsansätze ausreichen, ein friedliches Paket zu schnüren oder, ob die "Gesamtlösbarkeit" am Ende doch nicht gegeben ist und wir einen weniger friedlichen Weg beschreiten müssen, um eine für die Kabine akzeptable Lösung zu erreichen.

Wir werden selbstverständlich umgehend berichten.

Viele Grüße Eure UFO-DLH-TK



Newsletter der UFO zu den Tarifverhandlungen

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

Stand der Verhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 02.07 fand nach mehreren Termin-Absagen seitens Lufthansa endlich wieder ein Verhandlungstermin zum VTV und MTV der UFO statt.

Nach insgesamt 5 Verhandlungsrunden hatte die Lufthansa eigentlich die feste Zusage gemacht, ein Angebot mit zu bringen. Vorab: dies ist nicht geschehen. Die Lufthansa hatte ausschließlich Themen dabei, die sie ihrerseits schnell geregelt haben wollte (A380 Bereederung mit Regionalen Flugbegleitern – siehe Newsletter vom gestrigen 2.7.) und massive Gegenforderungen zur Vergütung.

Wir haben keinerlei Angebote zu unseren seit 6 Monaten auf dem Tisch liegenden Entlastungs- und Vergütungs-Themen bekommen, die in der jetzigen Situation wichtiger wird denn je. (Wir haben darüber ja bereits ausführlich berichtet – Details zu unserer unveröffentlichen Forderung finden sich in den verschiedenen UFO-Reports und auf der UFO-Homepage)

Die Verhanldungen sind damit in einem Stadium angekommen, in dem es Zeit wird, emotionsfrei, aber auch ohne Beschönigung über die Situation zu berichten und mit unserer Belegschaft in den Dialog zu treten, wie es weiter gehen soll.

Über die Details informieren wir in den nächsten Abschnitten. Wir möchten eindringlich darum bitten, die bekannten Foren, demnächst folgende Infostände im Crewkeller, sowie geplante Infoveranstaltungen, zu denen wir noch einladen werden, zu nutzen, um Euch ein umfassendes Bild zu verschaffen und zusammen mit uns für den Erhalt unserer Arbeitswelt zu kämpfen.

Die gute Nachricht zuerst:

Ein „kleines“ Thema konnte am Rande der aktuellen Tarifrunde tatsächlich gelöst werden. Ohne eine Veränderung der Alters- und Übergangsversorgung konnten wir den Weg freimachen, endlich auch Mitarbeitern über 40 Jahren eine Festanstellung in der Kabine zu ermöglichen. Es wird ab Anfang nächster Woche eine ausgiebige Veröffentlichung auf der UFO-Homepage zu diesem Thema geben. Schon dies zeigt, dass wir auch in laufenden Verhandlungen bereit sind, Probleme zu lösen, wenn es Sinn macht.

Ein schlechtes Beispiel als Fingerzeig für die Zukunft

Ein anderes Randthema ist die Bereederung der A380. Bisher war dieses Muster im MTV nicht geregelt und darf deshalb nur mit maximal zwei Regionalen FB bereedert werden. Die Lufthansa hat diese Regelung erst kürzlich zur Verhandlung gestellt, da sie eine ähnliche Anzahl pro Passagier wie auf dem Jumbo und anderen Mustern haben wollte. Wir haben uns dieser Sichtweise nicht grundsätzlich verweigert. Haben wir doch, gerade bei unserem Erstziel NRT, auch von den Crews die Rückmelungen erhalten, dass die japanischen Kollegen eine wichtige Unterstützung darstellen.

Auch das Gesamtthema, sprich zukünftige Flüge nach PEK, Indien-Ziele, ggf. BKK wollten wir mit der LH in der aktuellen Tarifrunde lösen. Da NRT bereits geflogen wird, haben wir nach einer Zwischenlösung für diese Flüge gesucht und waren bereit, mindestens 4 japanischen Kollegen auf diesen Flügen zuzustimmen. In allerletzter Minute jedoch wurde diese von uns schon fast unterschriebene Zwischenlösung ohne Not auf ALLE regionalen Kollegen erweitert und es wurden plötzlich auch die Anzahl neu diskutiert und über bis zu 6 Kollegen geredet. Da wir an einer Lösung interessiert waren, haben wir hart darüber verhandelt und sind bis an die Grenzen des Machbaren gegangen. Dies hat LH jedoch nicht gereicht.
Was allerdings das wirklich Schlimme daran ist: Statt wie im Juni Japaner additional auf die Flüge zu planen, was bei den ungeübten Abläufen an Bord und der neuen Technik etc. sowieso sehr sinnvoll war, interpretiert die LH plötzlich den Tarifvertrag um.
Sie ist nun der Meinung, dass Regionale Kollegen mit Stationierungsorten in Deutschland überhaupt keine Regionalen mehr sind. Sie haben uns angekündigt, ab sofort den Tarifvertrag zu brechen und einseitig mehr Regionale einzusetzen. Bei erfolgreicher Deutschprüfung und einem „normalen“ Einsatz in einem der Competence-Teams SOWIE auf Kurzstrecke haben wir dagegen auch nichts einzuwenden. Dies jedoch ist nicht geplant.

Diese Vorgehensweise ist ein wirkliches Novum. Nach dem Motto: wenn du mir dein Auto nicht zu meinen Konditionen verkaufen willst, dann klaue ich es eben und behaupte, dass es mir gehört. Bis nachgewiesen hast, dass es deines ist, hab ich wenigstens die Zeit es zu nutzen. Dies ist ein Tabubruch und ein Indiz dafür, wie LH es mit der Vertragstreue hält.

Wenn LH wirklich selbst der Meinung wäre, dass dies rechtens ist, hätte sie sicherlich nicht die letzten Wochen mit uns über eine Lösung verhandelt.

Wie der sicherlich entstehende Rechtstreit ausgehen wird, darüber wird die Personalvertretung berichten, die gegen den Tarifvertragsbruch klagen muss.

Wirtschaftliche Lage allgemein

Die Verhandlungspause erschien der TK der UFO in einer Hinsicht hilfreich: Zwar mussten wir alle mit den alten Tarifbedingungen, ohne Entlastung, ohne Gehaltserhöhung leben, anderseits schwoll um uns alle herum die Flut an guten Nachrichten an. Die Arbeitslosigkeit sank, der EURO erholte sich langsam, die Konjunkturprognosen wurden angehoben, die IATA vermeldete starke Wachstumsraten in der Passagier-Anzahl und den Ticketpreisen, Frachtraten.

Einzig die monetäre Belastung der Arbeitnehmer steigt: Durch angekündigte Einsparmaßnahmen im Zuge des Sparpakets der Bundesregierung, die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge (übrigens NUR beim Arbeitnehmeranteil) und wieder steigende Lebenshaltungskosten etc.

Die Gewerkschaften rund um uns herum haben deshalb auch schon angekündigt, dass die Lohnabschlüsse wieder steigen werden. Die ersten nennenswerten bereits erzielten Abschlüsse spiegeln diese Ankündigung auch wieder. Der Marburger Bund hat für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern entscheidende Verbesserungen erreicht und auch zahlreiche andere Abschlüsse tragen der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage durch gute bis sehr gute Abschlüsse Rechnung.

Eine Übersicht über alle Abschlüsse findet sich hier: http://www.boeckler.de/16637.html

Wirtschaftliche Lage Lufthansa

Auch bei Lufthansa geht es steiler bergauf, als es die größten Optimisten erwartet hatten. Der Ölpreis ist stabil weit unter 80 Dollar (2008 waren es bis zu 150 Dollar), die Buchungszahlen steigen an, wir stellen 1600 neue Flugbegleiter ein, der Leiter des Climb2011-Projekts Herr Klühr vermeldet, dass sämtliche Einsparziele im Plan liegen und bereits dieses Jahr 300 Millionen € eingespart werden. Die Fracht erzielt Traumraten, weit oberhalb des Vorkrisenniveaus, die AUA macht keine Verluste mehr und unsere eigene Langstrecke hat sich auch im Premiumsegment mehr als erholt. Zusätzlich kommen permanent neue Ziele hinzu: Wir wachsen beträchtlich. Die strukturell schwierigeren Teilergebnisse im Konzern, wie z.B. der dezentrale Verkehr oder die neue Tochter bmi können durch ein bereits von Mayrhuber angekündigtes Milliardenergebnis für das laufende Jahr gut kompensiert werden.

Bewertung VC-Ergebnis

Durch eine Schlichtung unter Dr. Klaus von Dohnany erzielten die Cockpitkollegen eine Lösung, nicht nur in den „einfacheren“ Themen ihrer offenen Vergütungs- und Manteltarifverträge, sondern vor allem auch in dem jahrelang hart umkämpften Konzerntarifvertrag. Die Lufthansa konnte sich mit ihrem Ansinnen, die Möglichkeit von Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland und zu den günstigeren Regionaltöchtern zu erreichen, nicht durchsetzen.  Die Cockpit hat für diese wichtige Weichenstellung, für die Zukunft der Piloten im Konzern, Zugeständnisse gemacht. So wurde die Mehrflugstundeauslösegrenze um bis zu zwei Stunden angehoben, dies aber direkt gekoppelt an ein Wachstum von 40 Flugzeugen im dezentralen Bereich. Die von der Geschäftsleitung eingeforderte Nullrunde wurde mit der konkreten Vereinbarung verknüpft, fast allen unter dem KTV arbeitenden Piloten die Übergangsversorgung und die sog. Loss-of-License-Versicherung auf dem Niveau der DLH-Passage zu ermöglichen. Wir haben uns intensiv mit der VC ausgetauscht. Diese ist zufrieden mit ihrem Abschluss und hat uns deutlich gemacht, dass es in der Schlichtung keine Blanko-Schecks gegeben hat. Wenn der langjährige Streit um den KTV nicht mit konkreten Absicherungen beendet wäre, hätten die Cockpitkollegen keinerlei Zugeständnisse gemacht, da sie die Lage der LH und der Wirtschaft im Allgemeinen mindestens so positiv sehen wie wir! Wir haben keine politische KTV-Forderung, schon alleine aus diesem Grund sind solche Zugeständnisse, so richtig sie im Fall der Cockpitkollegen auch gewesen sind, bei uns nicht denkbar.

Was wir in diesem Fall vom Cockpit wieder ein mal abschauen können, ist wie extrem wichtig es ist, auch über einen längeren Zeitraum und trotz extremster Gegenwehr des Arbeitgebers für seine berechtigten Interessen zu kämpfen - UND dass man diesen Kampf gewinnen kann. Allerdings nur, wenn man auch bereit ist, solidarisch für einander ein zu stehen. Unsere gestrige Verhandlungsrunde hat abschließend gezeigt, dass man mit guten Argumenten und sachlichen Verhandlungen allein nicht weit kommt.

Wer ist bedroht?

Um Euch den wirklichen, neuen Ernst der Lage zu verdeutlichen, wollen wir hier die gestern neu von der GL vorgestellten Denkansätze zur Kürzung der Kabinengehälter kurz skizzieren. Alle anderen bereits angekündigten oder umgesetzten Maßnahmen kommen hier noch on top.

Als hätte es die massiven Einsparungen in 2005 (Einführung der Vorschaltstufen, Nicht-Steigern in Elternzeit, nachhaltige Streichung des 35. Quartalstages etc.) nicht gegeben und als stünden wir am Abgrund wie 1991 und in ähnlichen Krisen, will man jetzt bei uns  ALLEN an die Substanz. Die Kabine muss in den Augen der GL nicht nur stärker belastet werden: Erhöhung des Flugstundenkorridors, Earning-Capacity, gemischt für „alle“ im Rahmen von wftf etc. - die GL gibt sich auch unbeeindruckt vom VC-Abschluss, der wirtschaftlichen Lage und allen anderen Themen und will zusätzlich an unser Gehalt und damit in Folge auch an unsere Alters- und Übergangsversorgung:

  1. Die Vorschlagsliste fing damit an, dass uns vorgerechnet wurde, was es einsparen würde, wenn z.B. alle FB in Zukunft nur noch zweijährig gesteigert würden UND ODER die Gehaltstabelle bei Stufe 10 endet. Eine ähnliche Systematik bei Pursern wurde in Aussicht gestellt.
  2. Bereits andiskutierte Vorschläge, eine automatische Steigerung von weiteren Qualifizierungen abhängig zu machen, wurden als nicht ausreichend abgetan und „schlecht“ gerechnet.
  3. Die Einführung von M-Class FB wurde uns vorgestellt. Aus dieser M-Class kommt der Mitarbeiter dann nur noch heraus, wenn im Bedarfsfall Positionen in der C-Class und der F-CL benötigt werden. Dann kann man sich darauf bewerben und dann, aber auch nur dann können höhere Gehaltstufen erreicht werden.
  4. Die großflächige Befristung von Arbeitsverträgen wurde vorgeschlagen, um die Fluktuation in der Kabine zu erhöhen. Es sollen weniger Kollegen in höheren Gehaltstufen ankommen, sondern vorher aus dem Unternehmen ausscheiden.

Naiverweise könnte man nun vermuten, dass dies in den Augen der Lufthansa vor allem auf zukünftige Kollegen ziele. Wir wissen jedoch, und dies hat auch „Tradition“ im Hause Lufthansa, dass alle Kollegen betroffen sind. Maßnahmen, die nur bei zukünftigen Mitarbeitern angewendet würden, könnten nicht ausreichend Wirkung erzielen. Außerdem lohnt es sich, einmal die Bodenverträge anzusehen. Erst wurde für Neueinstellungen massiv gekürzt, dann wurde der Bestandsschutz für die „Alten“ gekippt. Im Bereich der LSG ist das noch nicht genug und man will nun auslagern.  Das Ergebnis sind katastrophale Lohnentwicklungen und Arbeitsbedinungen in vielen Bodenbereichen.

Was jedoch viel deutlicher ist, ist die Vorgehensweise der Lufthansa, wie sie sich am kleinen Beispiel der A380 zeigt. Um ihre Ziele zu erreichen, versucht die LH in den letzten Jahren das „Teile-und-Herrsche-Spiel“. Man geht erst an die eine Gruppe der Belegschaft in der Hoffnung, dass sich diese nicht alleine zur Wehr setzen kann.

Die UFO sagt jedoch an dieser Stelle eines so klar, dass es weder missverständlich, noch interpretierbar ist. Alles, was in der Zukunft vereinbart wird, wird die gleiche Wirkung auf alle Kabinen-Mitarbeiter entfalten. Seien es Verbesserungen, oder eben Verschlechterungen.

Verschlechterungen wird es geben, und zwar dann, wenn die Kabine sich nicht solidarisch zur Wehr setzt. Wir sind eure Vertreter und können in eurem Interesse verhandeln und organisieren. Aber nur mit eurer Hilfe und Solidarität können wir irgend etwas verhindern. Alleine mit guten Argumenten am Verhandlungstisch wird uns dies nicht mehr gelingen. Diese Zeiten scheinen endgültig vorbei.  Dazu hat unser Verhandlungsgegenüber offensichtlich nicht die Erlaubnis des Vorstands.

Wie geht es weiter?

Wir haben mit der LH einen weiteren Termin für den 23.07 vereinbart. Zu diesem Termin haben wir sie ultimativ aufgefordert, sich zu besinnen und uns verhandelbare Angebote „mit zu bringen“.
Wir sind auch auf Gegenforderungen eingestellt. Wir wisssen, dass es z.B. im Kont-Bereich Handlungsbedarf gibt. Allerdings hat hier die VC ein Prinzip angewandt, das auch wir uns bereits im Vorfeld als Prämisse gesetzt haben.
Um den Direktverkehr zu entlasten, hat die Cockpit eine Erhöhung der Auslösegrenzen für Mehrflugstunden für ALLE Piloten vereinbart, egal auf welchem Muster, egal auf welchen Strecken diese eingesetzt sind. Die eingesparten Beträge jedoch werden ausschließlich dem Direktverkehr zugerechnet. Wir wollen damit nicht sagen, dass wir genau solche Maßnahmen vereinbaren werden, allerdings werden wir wie gesagt nichts mehr gegen einzelne Gruppen und/oder für einzelne andere Gruppen tun. PURI / PURII / FB, Dezentral / HUB-stationierte, schon bestehende Verträge und Neuverträge müssen mit einem Maß betrachtet werden.

Sollte die LH diese Denkumkehr nicht vollziehen und uns auch in der 7. Verhandlungsrunde nichts bieten, über das man auch nur reden kann, können wir nur noch von einem Scheitern der Verhandlungen, mit allen daraus erwachsenden Konsequenzen ausgehen.

Sollten wir dann in einem von allen Mitarbeitergruppen getragenen Arbeitskampf etwas erreichen, wird dies auch solidarisch allen Mitarbeitergruppen zukommen müssen.

Der Appell ist jedoch auch anders herum zu sehen: Sollten sich einzelne Mitarbeitergruppen mehrheitlich entscheiden, sich nicht zu beteiligen, und uns damit die Möglichkeit nehmen, etwas für DIE Kabine durchzusetzen, müssen wir diese Mitarbeitergruppen aus einem dann sicher sehr viel schlechteren Ergebnis auch noch „herausdenken“.
Es mag ungewohnt sein, solche Betrachtungen so deutlich zu veröffentlichen. Wir sind uns jedoch auch sicher, dass die Bedrohung so drastisch ist, dass eine ehrliche und offene Vorabkommunikation das einzig Richtige ist. Wenn wir nicht gemeinsam kämpfen, dann wird sich jeder Purser nur noch überlegen können, ob er lieber auf die PUR-Zulage oder auf Gehalt verzichtet aber nicht mehr OB überhaupt. Dann wird ein FB bei einer Kappung auf Stufe 10 z.B. monatlich ca. 1000.- € seines Grundgehalts verlieren. (Tabellenunterschied von 17 zu 10).

Wir wollen keine Angst schüren.
Wir glauben an uns.
Die Kabine ist besser organisiert und informiert und leidet mehr unter der Arbeitsbelastung denn je.
Wir wollen jedoch auch deutlich machen, dass ein „Augen zu und durch“ nicht  ausreichen wird. Nicht einmal um den Status Quo zu erhalten.

Wir werden euch weiter informieren und freuen uns über angeregte Diskussionen mit Euch.

Eure UFO-DLH-TK



Außerordentliche Personalversammlung bei LH

Mit freundlicher Genehmigung der UFO

Bericht von der LH Sonderpersonalversammlung

Donnerstag, 12 November 2009 17:12

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es war noch nicht einmal Viertel vor drei, als in der Kantine auf der Lufthansa Basis die Stühle ausgingen. Hunderte Kollegen sind dem Aufruf der PV gefolgt und sind zur Sonderpersonalversammlung zu "Climb2011" erschienen.

Die Stimmung war von Anfang an gut. Schon alleine die Tatsache, dass so viele Kollegen angetreten sind, um der Geschäftsleitung Paroli zu bieten, schien alle zu beflügeln.

Uwe Hien eröffnete die Sitzung mit einer Vorstellung der Personalvertretung und stieg direkt ins Thema ein. Belegschaft und Personalvertretung waren sich einig (begleitet von stehenden Ovationen), dass unser "modernes Management" den völlig falschen Weg geht.

Der absolute Vertrauensverlust ins Management und die offensichtlich völlige Konzeptlosigkeit, wie mit brennenden Themen umzugehen ist, sind die Gründe, warum die Personalvertretung klar gemacht hat, dass es vorauseilenden Gehorsam weder betrieblich noch tariflich geben wird. Wir werden nichts geben, wenn wir überhaupt nicht wissen, wo unser Management hin möchte.

Absolut einig waren sich alle Anwesenden, als betont wurde, dass die Kabine solidarisch ist. Sich nicht auseinanderdividieren lassen wird und ähnlich wie in der letzten Tarifauseinandersetzung jede Mitarbeitergruppe für die anderen eintreten wird.

Die Geschäftsleitung kam schon kurz nach Beginn dazu. Hochkarätig besetzt mit drei Passage-Vorständen sahen sich die Herren und Damen einer aufgeheizten Kabine und Vertretern anderer Bereiche gegenüber.

Claudia Loeb gab einen Überblick über die Sichtweise der Folgen der offen ausgesprochenen Gerüchte über Crewreduzierung sowie fehlendes und schlechtes Equipment etc.: Weiteres Kaputtsparen und schneller Laufen führt zu schlechter Qualität und weniger Kunden.

Die Personalvertreter, die von ihren Sitzen auf die schier unübersehbare Menge von gut 500 Kollegen schauten, bekamen eine Gänsehaut nach der anderen. In den Gesichtern und den Ausrufen der Kollegen traten Wut auf das Missmanagement genauso wie Vertrauen und Hoffnung in die eigene Stärke der Kabine und ihren Vertretern der PV und der UFO deutlich zutage.

Jens Stark führte beispielsweise aus, was für Risiken die Rasenmähermethode, überall 10% zu sparen in sich birgt. Am Ende, wenn an den falschen Stellen gespart wird, haben wir nach "Climb2011" ganz schnell ein "Descent2015".

Mit einem Diavortrag über unsere Wettbewerber, in der deutlich herauskam was unsere Konkurrenten tun, um weiterhin Premium zu sein. Emirates und Singapure-Airlines beispielsweise werten ihre Produkte auf, haben moderne und funktionierende Sitze, Entertainmentsysteme von denen wir Lichtjahre entfernt sind. Der Kernsatz seiner Rede: "es ist die Uniform, die uns verbindet und nicht der Streifen, der uns trennt" führte bei den Kollegen zu stehenden Ovationen und bei der Geschäftsleitung zu überraschten und langen Gesichtern.

Nach den erwartet dünnen Argumenten, Jammerszenarien und Bitten der Managementvertreter, bei "Climb2011" mitzuspielen, meldeten sich erwartungsgemäß unzählige Kollegen mit Erfahrungsberichten und sachlichen, brillianten Analysen aus der Praxis und lehnten die Bitte mit der üblichen Höflichkeit aber unüblicher Deutlichkeit ab. Mit wirklich Neuem konnte niemand von ihnen aufwarten. Die Krise, die Krise, die Krise... mehr war nicht zu hören. Zu Gewinnprognosen, sogar für das Krisenjahr hatten die Managementvertreter keine Ausreden in ihren Redemanuskripten.

Die Aussage von Herrn Dr. Busch (Personalvorstand Passage): "Wir haben nicht vor ein Billigcarrier zu werden" hören wir gespannt und möchten sie gerne glauben.

Passage-Vorstand Vertrieb und Produkt Herr Antinori hat mit Lob für die Kabine begonnen, bedauerlicherweise hatte er jedoch auch nur den verbalen Klingelbeutel dabei, in den die Kabine etwas hinein tun soll. Auch auf mehrfache, deutliche Nachfragen konnte er sein Versprechen, mit dem er seine Rede eröffnete, über das Crewcomplement zu sprechen nicht einhalten. Er sprach nur davon, dass es sich ändern könnte.

Als Abschluss sprach Herr Garnadt (Passage-Vorstand Netz und Service)

Der Sprecher der UFO-Tarifkommission Nicoley Baublies betrachtete das Thema aus gewerkschaftlicher Sicht und betonte, dass auch die UFO nicht bereit ist und keinerlei Notwendigkeit und Möglichkeit sieht der Lufthansa Geschenke zur künftigen Renditemaximierung zu machen. Im Gegenteil, die UFO wird der Lufthansa in der kommenden Tarifrunde ein Forderungspaket zum MTV und VTV vorlegen. Die Tarifverträge sind bereits gekündigt und die UFO wird den Weg der Entlastung und der gerechten Bezahlung weiter gehen, ganz sicher zusammen mit Euch.

Alle Redner des Managements mussten notgedrungen ihren Respekt über Anzahl der Anwesenden und Qualität der Beiträge zollen. Wir haben ein Zeichen gesetzt. Wir werden nicht damit aufhören bis gewisse Gespenster verschwunden sind.

Viele Grüße direkt von der Personalversammlung



Zwei Veröffentlichungen der UFO zum Tarifstreit bei LH

Am 16. Januar 2009 wurden die Verhandlungen am späten Abend nach der dritten Runde von der UFO-TK abgebrochen, und nun? Warum haben wir die Verhandlungen unterbrochen? Die Konzertierte Aktion soll nach wie vor mit 2,5% Lohnabzug erkauft werden. Für uns ist allerdings die Rückgabe der Konzertierten Aktion ohne Anrechnung eine absolute Grundvoraussetzung für weitere Gespräche.


»Die Verhandlungen sind abgebrochen




Und nachfolgend befindet sich noch ein FAQ zum Thema Warnstreik bei LH.

»FAQ Warnstreik


Urteilsbegründung liegt vor

Wir haben vor knapp zwei Monaten darüber berichtet, dass UFO gegen LH vor Gericht erstinstanzlich gewonnen hat. (s.u.)

Interessanter Weise hat LH als Folge davon ein Tarifforum ins Leben gerufen, in welchem Mitarbeiter der Tarifabteilung mit juristischen Kenntnissen den Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort stehen. Man bekommt zwar Antworten auf Fragen die niemand gestellt hat, und bekommt im Gegenzug Informationen die man nie haben wollte, aber dennoch wirkt das Ganze wie Pfeifen im Walde, droht der Lufthansa doch ein Arbeitskampf im Januar des kommenden Jahres.

Nun liegt die Urteilsbegründung auch der Lufthansa vor, und umgehend beginnt eine Verschleierungstaktik von besonderer Güte. Durch Weglassen an der einen und Hinzufügen an anderer Stelle wird das Urteil so hingebogen, dass selbst Kenner der Materie nicht mehr sicher sind, ob von der gleichen Verhandlung die Rede ist.

Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann sind nachfolgend ein Kommentar von Seiten der UFO und als Download die vollständige Urteilsbegründung eingestellt.


Klare Sache: Die Urteilsbegründung zur Konzertierten Aktion

Mittlerweile liegt uns das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt bezüglich der Rückgabe der Konzertierten Aktion vor (Aktenzeichen: 21 Ca 1288/08).

Das Arbeitsgericht Frankfurt kommt zur gleichen Auffassung wie die UFO. Das sog. „Geheime Zusatzprotokoll“ zur Konzertierten Aktion hat im Hinblick auf die Befristungen keine normative Wirkung, d.h. Tarifvertragscharakter. Nach Ansicht des Gerichts stellt das Zusatzprotokoll allenfalls eine auf das Jahr 2007 beschränkte Verabredung zwischen UFO und Lufthansa zu weiteren Verhandlungen dar, die keine Wirkung auf die Arbeitsverhältnisse unserer Kabinenkolleg/innen entfaltet. Dieses Protokoll ist kein Tarifvertrag!

Dies auch deshalb, weil die Formulierung des Protokolls schon in sich unschlüssig ist. Nicht nur die Richter, sondern auch wir fragen uns: Was ist bitte ein „eingeschwungener Zustand“?

Nicht entschieden hat das Gericht, ob das seinerzeit ohne ordentliche Vollmachten unterzeichnete Zusatzprotokoll überhaupt wirksam, oder sogar sittenwidrig ist. Dies war aufgrund der fehlenden normativen Wirkung gar nicht mehr notwendig und wurde deswegen vor Gericht gar nicht mehr erörtert.

Nachfolgend das vollständige Urteil mit Begründung zum Nachlesen:


»Urteil konzertierte Aktion


UFO siegt gegen LH vor Gericht

Am gestrigen Donnerstag unterlag die Lufthansa in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht Frankfurt gegen die UFO e.V..

Verhandlungsgegenstand war die Rückführung der sogenannten "konzertierten Aktion".

In den Verhandlungen von 2005 hatte der ehemalige UFO-Vorsitzende Mirco Vorwerk der Lufthansa weitreichende Geschenke gemacht.

Ohne Not gab das ehemalige LH-Aufsichtsratsmitglied im Rahmen der damaligen Tarifverhandlungen dem Wunsch seines Arbeitgebers statt, im Rahmen des Sparprogramms der Lufthansa auf die Faktorierung der Flugstunden sowie der bezahlungswirksamen Flugdienstzeit im Kont-Verkehr, zwei Urlaubstage sowie auf einen freien Tag im Quartal zu verzichten.

Dies wurde der Belegschaft als bis zum 31.12.2007 zeitlich begrenzte Maßnahme verkauft.

In einem intern als Geheimprotokoll bezeichneten Papier wurde aber faktisch dieser Verzicht dauerhaft zementiert.

Nun obsiegte die UFO gegen die Lufthansa im Verfahren in Frankfurt. Dabei konstatierten die Richter ihr Unverständnis über diese Machenschaften der größten deutschen Fluglinie.

Den weitschweifenden und keineswegs stichhaltigen Ausführungen der LH-Anwälte konnte sich das Gericht nicht anschließen.

Obwohl die schriftliche Urteilsverkündung noch aussteht, darf man auf die weiteren Schritte der Lufthansa gespannt sein.

Intern scheint man die Kabinenbesatzung lieber mit dem Ausgang dieser Verhandlung verschonen zu wollen: in einem internen Forum wurden nach Informationen von Lufthansa-Mitarbeitern die Beiträge zu diesem Thema samt und sonders gelöscht. Auch ein vom UFO-Vorstandsmitglied Markus K. Beyer initiierter Beitrag wurde trotz sachlichem Ton ein Opfer der internen Zensur.

Laut internen Quellen wird seit langer Zeit jegliche Diskussion über Tarifverträge, Gewerkschaften oder die veränderten Arbeits- und Vergütungsverträge des Kabinenpersonals durch eine sogenannte "Kommunikation Kabine" unterbunden.


We face the future???

Die PV hat lange geschwiegen zu einem Thema, das unser aller Arbeiten und unser aller Freizeit bestimmen soll: Face the future?!



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Personalvertretungswahl Lufthansa 2008

"Die Einheit der Kabine - UFO & KabineKlar"

Alle Kandidaten sind von beiden Vorständen ausgewählt und benannt worden.



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Aufsichtsratswahl Lufthansa 2008

Gestern endete die Wahl zum Lufthansa-Aufsichtsrat.



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Aufruf zur PV-Wahl 2008

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Mai 2008 ist es mal wieder soweit, im Hause Lufthansa stehen die Wahlen zur Personalvertretung an.

Wie bei der letzen Wahl wollen wir auch dieses mal wieder mit einer starken und kompetenten Mannschaft antreten. Und hier kommt Ihr ins Spiel:

Wir möchten allen interessierten Mitgliedern von KabineKlar die Möglichkeit bieten, sich gemeinsam mit uns über eine mögliche Kandidatur Gedanken zu machen.

Gemeinsam wollen wir unser Know How und die jeweiligen Kompetenzen bündeln, um unseren Kolleginnnen und Kollegen eine entschlossene und tatkräftige Manschaft für die Wahl zur Personalvertetung zu bieten.

Wenn Du also Interesse an einer Tätigkeit für Deine Kolleginnen und Kollegen besitzt, den Blick über den Tellerrand werfen magst, Dich aktiv in der Betriebspolitik engagieren möchtest, dann würden wir uns freuen, von Dir zu hören.

Gerne erläutern wir Dir die Aufgaben der Personalvertretung einmal in einem persönlichen Gespräch genauer.

Lasst uns gemeinsam die Chance nutzen, wieder eine konstruktive und an der Sache orientierte Arbeit für die Kabine zu leisten.

Deine Aktiven von KabineKlar:

Sascha Berger als Sprecher, Sevi Dhaouadi, Anja Kutscher, Birgit Weinreich, Susanne Winkler, Uwe Hien, Holger Lange, Thomas Lorenz, Uli Riedmiller, Markus Rosendahl



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Wer auf ver.di vertraut, hat auf Sand gebaut!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Beispiel des Tarifkonfliktes der letzten Wochen im Hause der Deutschen Telekom, hat ver.di wieder einmal bewiesen, wess Geistes Kind sie ist.



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mirco a. vorwerk legt sein Mandat im LH-Aufsichtsrat nieder!

Am 09.07.2007 um 13:49 wurde auf www.cabinpower.de der Rücktritt von vorwerk bekanntgegeben.

Man darf bezweifeln, dass diese Entscheidung aus eigenem Antrieb gefällt wurde.

Das durchaus schon vorab als erfolgreich einzuschätzende Abberufungsverfahren der ufo sowie der innerbetriebliche Druck dürfte einen nicht unerheblichen Einfluss auf das plötzlich erwachte Demokratieverständnis des zu ver.di gewechselten ehemaligen ufo-Vorstandes gehabt haben.




ufo-Tarifabschluss aus 2005 gilt!

Am 23. Juni fand vor dem Landesarbeitsgericht die Verhandlung "Schnur gegen DLH" statt.

Zur Erinnerung: der Lufthansapurser Michael Schnur hat mit Unterstützung von KabineKlar gegen den Tarifabschluss der ufo vom Mai 2005 geklagt. Es ging um die Feststellung, inwieweit das verheerende Ergebnis -Faktorierung weg, Urlaub weg, Hartz 4-Gehälter für neue FB- , (damals unterschrieben seitens UFO vom illegal im Amte weilenden Herrn Vorwerk), überhaupt wirksam sein könne.

In der zweiten Instanz nun hat das Gericht die Klage abgewiesen, wohl auf der Grundlage, dass der UFO-Notvorstand, (ohne Not?), die LH-Verträge nachgezeichnet hat. Denn noch zu Zeiten ohne Notvorstandsunterschrift rechneten die FB und Purser bei LH zu Recht mit einer Nachzahlung und Nachgewährung von freien Tagen...

Erschwerend kommt hinzu, dass mittlerweile auch ver.di diesen Tarifvertrag unterschrieben hat - mit Vorwerk in ihren Reihen.

Damit ist diese Tarifvereinbarung zementiert.

Jeder Leser kann selbst entscheiden, wer hier was für/gegen die Kabine tut...




Keine Einigung bei LH!

Die Lufthansa hat es nicht geschafft. Im seit einigen Wochen versuchten Spagat hat LH eine Bauchlandung gemacht.

Da man sich weder mit ufo noch mit ver.di einigen konnte, tritt LH bis auf weiteres in Vorlage, und zahlt ihren Mitarbeitern in der Kabine ebenfalls eine Gewinnbeteiligung.

So werden laut LH 10.78% der individuellen Grundvergütung im Juli sowie pauschal 438 Euro im Herbst ausbezahlt. Das mag üppig klingen, ist angesichts der sprudelnden Gewinne der Lufthansa aber wohl kaum angemessen.

Zum Hintergund des Tarifkonfliktes: im Jahr 2005 schloß die ufo unter Führung des als ufo-Vorstand agierenden LH-Aufsichtsrats Vorwerk einen Tarifvertrag ab (wir berichteteten).

Obwohl dessen Gültigkeit bezweifelt werden darf (eine Klage ist noch anhängig), stand und steht LH auf dem Standpunkt, der Tarifvertrag sei gültig. Die Inhalte wurden umgesetzt.

Seit kurzer Zeit hat man jedoch in dem zu ver.di gewechselten Vorwerk auch bei der Großgewerkschaft einen willfährigen Verhandlungspartner.

Nun möchte man auch der Kabine den miserablen ver.di-Abschluss der Bodenbeschäftigten überstülpen.

Dazu benötigte man aber die Zustimmung der ufo, denn im Prinzip existiert ja ein gültiger Tarifabschluss.

Die ufo kann aber im Moment nicht als handlungsfähig bezeichnet werden.

An dieser Stelle könnte sich LH nun überlegen, ob man die Seilschaft mit vorwerk nicht endlich aufkündigt, damit für die Beschäftigten wieder erkennbar werden kann, wer die Kabine vertritt. ver.di kann es nicht sein...




Ein wenig Gewinnbeteiligung, für eine fette Kröte!!!

Wir lassen uns nicht verschaukeln, für ein paar Euro mehr, seien es die 0,9 % auf die Tabelle oder die lächerlichen 0,9 % Gewinnbeteiligung auf die Jahresvergütung:



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Tarifgerangel bei Lufthansa

Eigentlich wollten wir das Schmierentheater ja nicht kommentieren.

Meistens sieht man klarer, wenn sich der Pulverdampf gelegt hat. Speziell wenn vorwerk beteiligt ist...
Aber da wir von Seiten unserer Mitglieder vermehrt aufgefordert wurden, zu dieser Komödie etwas zu sagen, tun wir das nun doch.



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Nepper, Schlepper, Bauernfänger!

Dem Vorwerk sei Dank, Ver.Di bleibt sich wieder einmal treu. Für die Kabine interessiert sie sich nicht. Nur für ihre Vor- Macht.


»Veröffentlichung der Tarifkommission




Eine Milliarde Euro

Das sind eintausend Millionen Euro. So viel wollte die Lufthansa im vergangenen Jahr verdienen.

Netto.

Nach einem erfolgreichen Jahr 2005! Der Lufthansa Vorstand konnte seine Bezüge dank dieses Ergebnisses spürbar steigern. Und wer hat dieses Ergebnis erwirtschaftet? Wir, die Beschäftigten. Und was war der Lohn?


»Veröffentlichung der Tarifkommission




Ein Funken Hoffnung...

Es gibt wieder einen Funken Hoffnung für die Lufthansa Kabine.

Nach Cityline, nach LTU, nach Hapag Lloyd jetzt auch bei uns:

die ehrenamtlich tätigen LH-Kolleginnen und Kollegen der Tarifkommission KabineKlar und der Tarifkommission ver.di haben vereinbart, im Rahmen der anstehenden Vergütungsrunde zusammenzuarbeiten.


»Veröffentlichung der Tarifkommission




Neue Personalvertretungsvorsitzende bei LH weiter im Amt

Am 18. Juli hat das Arbeitsgericht Frankfurt festgestellt, dass es keinen Verfügungsgrund gegen die Wahl von Dominique Hiekel und Claudia Loeb als Vorsitzende der Gruppenvertretung der Purser gibt.

Am 12. Juni waren Mirco Vorwerk und Bodo Hellfeld, nach mehreren Versuchen, dies zu verhindern,als Vorsitzende abgewählt worden. Per einstweiliger Verfügung wollten sie gegen dieses Ergebnis vorgehen.



Vowerk abgewählt!

Mirco A. Vorwerk wurde heute von seinen eigenen KollegInnen der Personalvertretung der Lufthansa als Vorsitzender ordnungsgemäß abgewählt!

Diese Schlappe wiegt umso schwerer, als dass er nun auch keinen Zutritt mehr zur Gesamtvertretung des fliegenden Personals hat. Dieses gewichtige Gremium, welches sich aus den Cockpit- und Kabinenpersonalvertretern zusammensetzt, steht hoch im Kurs, denn hier ist das Zentrum der Mitbestimmung.



Infostand im Crewkeller

In der kommenden Woche ist ein Informationsstand im LH-Crewkeller geplant.


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Und hier als .pdf-Dokument, zum Drucken und Verschicken:

»Veröffentlichung der Tarifkommission




Lufthansa und das Briefgeheimnis

Heute wurde bei der Lufthansa ein Rundbrief aus den Postfächern der Purser entfernt. Der Inhalt: das unter www.KabineKlar.de, Arbeit/Politik veröffentlichte Rundschreiben zur ufo-Vorstandswahl.


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Personalvertretungswahl ungültig?

Erneute Unregelmäßigkeiten bei Wahlen...

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Verhandlungen über Gehaltsstufen???

Aus Lufthansakreisen wird berichtet, dass ufo (bereits für den katastrophalen Tarifabschluss vom Mai 2005 verantwortlich) jetzt mit der Geschäftsleitung der LH über weitere Einschnitte bei den Flugbegleitergehältern verhandelt.

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Klage gegen den Kabinentarifvertrag

Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main/Zivilsenate Darmstadt vom 06. Oktober 2005 steht nun fest, dass der Vorstand des UFO e. V. rechtswidrig im Amt ist.

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Ehemaliger Hoffnungsträger (grün!) der Kabine total von der Rolle?!

Nach und nach sickern weitere Horrormeldungen aus den Vereinbarungen zwischen ufo und DLH durch:

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Piloten kämpfen gegen Auslagerung

Artikel aus der Welt am Sonntag vom 10.07.2005



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Wieder Diebstahl im Lufthansa-Crewkeller

In der vergangenen Nacht wurde KabineKlar zum zweiten Mal bestohlen.

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Diebstahl im Lufthansa-Crewkeller



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Berufsunfähigkeitsversicherung von KabineKlar

Gegendarstellung zum Brief vom 11.05.2005 in den Purser-News 06-2005

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Die Kabine fliegt weiter...

und doch ist nichts mehr, wie es war...

Überlegungen zur Situation in der Kabine DLH nach Wahl und Tarifabschluss.

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Neuer MTV bei LH

Infostand von KabineKlar!

Zum 1. Juli tritt der von ufo verhandelte Manteltarifvertrag in Kraft.

Neben den nicht stattfindenden Gehaltserhöhungen werden vor allem die Reduzierung des Freien-Tage-Anspruchs, die Änderung der Vorschnellstreckenfaktorierung, der Wegfall von zwei Tagen Urlaub sowie die Rücknahme des Kurzstreckenfaktors auf 1,1 spürbar.



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ERSTER EXTERNER HINWEIS AUF UNSINN DES UFO TARIFABSCHLUSS DLH Kabine

Kaum sind die Diskussionen über Sinn und Unsinn des Tarifvertrages vom 08. Mai 05 in vollem Gange, bestätigt die Geschäftsführung der Germanwings die Laienhaftigkeit des Tarifabschlusses.


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AUCH DURCH WIEDERHOLUNGEN WIRD UNRICHTIGES NICHT RICHTIG

Die Albatros, der Hausversicherungs"makler" der DLH lässt erneut etwas verbreiten, diesmal über die ufo Personalvertretung, das nicht der Wahrheit entspricht. Es soll lediglich der Verunsicherung der Kollegen dienen und dazu führen, dass die von KabineKlar angebotene Versicherung gemieden wird.

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Wort gehalten???

Die Auswirkungen des UFO-Tarifvertrages [Ein Kommentar von LH-Flugkapitän Hermann Schreiner-Stephan]

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Erläuterungen zum Tarifabschluss bei LH

Nachfolgend Erläuterungen zum durch ufo "erreichten" Tarifabschluss.

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